PSC zur Prävention von chemotherapie-induzierter Nervenschädigung

15.9.2025

Wir sind stolz darauf, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere bahnbrechende Studie in der renommierten Fachzeitschrift Cancer & Metabolism veröffentlicht wird!

Dieser Artikel ist das Ergebnis langjähriger Bemühungen, die anhaltende Debatte zu klären und neue Erkenntnisse über die Auswirkungen der druckangepassten statischen Kompression (PSC) bei Patienten zu gewinnen, die sich einer Chemotherapie unterziehen – insbesondere bei denen, die eine chemotherapiebedingte periphere Neuropathie (CIPN) entwickeln.

Was wurde untersucht? Wir haben untersucht, wie sich PSC auf die mikrovaskuläre Perfusion (Durchblutung der kleinsten Gefäße) und den aeroben Stoffwechsel bei Krebspatienten unter Chemotherapie auswirkt. Dieser Schwerpunkt ist von entscheidender Bedeutung, da CIPN eine häufige, potenziell schwächende Nebenwirkung ist, bei der Nervenschäden die Lebensqualität beeinträchtigen und sogar eine lebensrettende Unterbrechung der Behandlung erzwingen können.

Wichtige Ergebnisse:

Die PSC, die unter Verwendung von standardisiertem Druck und Handflächenpolstern angewendet wurde, führte zu einer signifikant erhöhten mikrovaskulären Perfusion bei Krebspatienten, selbst bei denen, die bereits an CIPN litten.

Interessanterweise ging diese verbesserte Durchblutung mit einer Verringerung des aeroben Stoffwechsels in den betroffenen Geweben einher, was auf eine schützende Veränderung der Gewebeumgebung unter Kompression hindeutet.

Diese Ergebnisse stellen frühere Hypothesen in Frage, dass Kompression die lokale Durchblutung verringern und dadurch die Neuropathie verschlimmern könnte. Stattdessen scheint PSC die Gefäßgesundheit und die Sauerstoffversorgung des Gewebes zu unterstützen.

Was bedeutet das für Krebspatienten?

Für Patienten, die an CIPN leiden oder dafür gefährdet sind, stellt PSC einen vielversprechenden nicht-pharmakologischen Ansatz dar, der die Nerven schützt und möglicherweise die Alltagsfunktionen verbessert. Die gut verträgliche und einfach durchzuführende Intervention unterstützt die Mikrozirkulation, ohne den Stoffwechselstress auf bereits geschädigtes Gewebe zu erhöhen.

Warum ist das wichtig?

Derzeit gibt es keine allgemein wirksamen Präventions- oder Behandlungsmöglichkeiten für durch Chemotherapie verursachte Neuropathie. Mit zunehmenden Belegen aus klinischen Studien und dieser bahnbrechenden Studie entwickelt sich die druckangepasste statische Kompression zu einer praktikablen, evidenzbasierten Strategie, um Nervenschäden zu verhindern oder zu mildern – und Krebspatienten dabei zu helfen, lebensrettende Therapien länger und mit weniger Beschwerden durchzuhalten.

Für Onkologen, Rehabilitationsspezialisten und Patientenvertreter: Integrieren Sie PSC frühzeitig in unterstützende Behandlungswege und beobachten Sie die laufenden Forschungsarbeiten, da diese Ergebnisse bald zu einer Änderung der Richtlinien und Standardpraktiken für die Behandlung von Chemotherapie-Nebenwirkungen führen könnten.

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