Neues Medizinforschungsgesetz soll Deutschland wieder an die Spitze bringen

1.7.2024

Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach kündigte am zweiten Tag des Hauptstadtkongresses 2024 das neues Medizinforschungsgesetz an, das diese Woche im Bundestag beschlossen werden soll. Ziel ist es, Deutschland im Bereich klinischer Studien wieder wettbewerbsfähig zu machen.

"Deutschland verliert den Anschluss bei klinischen Studien", warnte der per Video zugeschaltete Minister. Die Kluft zwischen innovativer Grundlagenforschung und der Weiterentwicklung zu Arzneimitteln sei zu groß geworden, sodass Länder wie Spanien oder Belgien Deutschland bei der Durchführung klinischer Studien überholen.

Das neue Gesetz sieht vor, dass unter Federführung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) klinische Studien "schnell, gründlich und auch preiswerter als bisher" durchgeführt werden können. Lauterbach bezeichnet das Gesetz als "Meilenstein" für die Forschung in Deutschland und Europa, der "neue Maßstäbe" setzen werde.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jens Scholz, wissenschaftlicher Leiter des Forums Spitzenmedizin, begrüßt das Gesetz. Er sieht darin die Chance, dass "Deutschland wieder ganz vorne mitspielen" könne in der medizinischen Forschung. Scholz betonte, dass sich besonders während der Corona-Pandemie die bisherigen Defizite gezeigt hätten, da andere Länder sehr schnell epidemiologische Daten erheben konnten, was in Deutschland aufgrund von Datenschutzgründen nicht möglich war.

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