Joghurt & Co. als Prävention gegen Darmkrebs?

Wir lieben unseren Joghurt zusammen mit Müsli, Cornflakes oder Obst. Auch Prä- und probiotische Lebensmittel genießen als „Booster“ für unsere Darmflora große Beliebtheit. Können diese Milchprodukte womöglich noch mehr – etwa unser Risiko für Darmkrebs senken? Darauf liefert nun eine aktuelle Auswertung von Gesundheitsdaten von mehr als 9.000 Erwachsenen ab 50 Jahren einen spannenden Hinweis.
Menschen, die Joghurt sowie prä- oder probiotische Produkte konsumierten, berichteten seltener über eine Darmkrebserkrankung als Personen ohne diesen Konsum. In Zahlen sind dies 1,2% gegenüber 2,1%.
Natürlich sieht dies erst mal phantastisch aus und macht uns direkt Appetit auf Milchprodukte. Jedoch: Die Untersuchung zeigt lediglich einen statistischen Zusammenhang, aber keinen Beweis dafür, dass diese Lebensmittel tatsächlich vor Darmkrebs schützen können. So könnte es sein, dass Menschen, die diese zu sich nehmen, sich insgesamt gesundheitsbewusster ernähren und verhalten.
Grundsätzlich sind eine ballaststoffreiche Ernährung sowie Lebensmittel, die die Darmgesundheit unterstützen (und dazu gehören Joghurt, Prä- und Probiotika auch), sinnvoll und empfehlenswert. Etablierte Vorsorgemaßnahmen oder eine medizinische Beratung ersetzen sie dabei natürlich nicht.
In jedem Falle ist die positive Wirkung von Sauermilchprodukten auf den Verdauungstrakt unbestritten. Genießen Sie daher gerne Ihren Becher oder Ihr Schälchen, um auch hier im Büro etwas Gutes für sich zu tun.
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