Digitale Wüsten: Ein Paradoxon unserer Zeit

In der digitalen Landschaft Europas offenbart sich ein bemerkenswertes Paradoxon, das unsere Branche besonders hart trifft. Einerseits soll mobiles Arbeiten Realität sein und die Deutsche Bahn rühmt sich mit Internetverfügbarkeit, andererseits hinkt die deutsche Regierung im europäischen und internationalen Vergleich derart hinterher, dass wir uns ernsthaft Sorgen um die Zukunft in Deutschland machen müssen. Während es für Menschen in entlegenen Regionen (auch in der Wüste, Bild rechts) selbstverständlich ist, leistungsstarken Internetzugang zu haben, ist dies hierzulande wie das Warten auf den langersehnten Regen.
An keinem anderen führenden Forschungsstandort zeigt sich das Verschlafen der Digitalisierung so deutlich. Insbesondere die Diskrepanz zwischen den politischen Ankündigungen und der tatsächlichen Umsetzung notwendiger Maßnahmen ist kaum zu ertragen. Wir tragen eine besondere Verantwortung, der nächsten Generation von Forschenden mindestens die Chancen zu bieten, die in anderen Ländern selbstverständlich sind. Ein Blick über die Grenzen hinaus offenbart das ganze Ausmaß des Rückstands.
Trotz des ersten Anscheins von Fortschritt bleiben wir in vielen Bereichen die digitale Wüste:
- Mangelnde Digitalisierung und fehlender Unterricht über digitale Methoden im Schul- und Bildungssektor
- Großflächiger lückenhafter Breitbandausbau, der effiziente Datenübertragung erschwert
- Unzuverlässiges Internet in Zügen, das mobiles Arbeiten behindert
- Veraltete Verwaltungsprozesse, die Anschluss an internationale Standards verzögern
- Unzureichende Unterstützung für digitale Forschungsprozesse
Von den Behörden und Regierungen in Europa und Deutschland ist die konsequente Umsetzung der digitalen Infrastruktur zu fordern. Es gilt, alles zu tun, damit die digitale Transformation, die an anderen Forschungsstandorten schon längst Realität geworden ist, auch hier konsequent und zukunftsorientiert umgesetzt werden kann. Es ist höchste Zeit, die digitale Wüste in eine prosperierende digitale Forschungslandschaft zu verwandeln, um im globalen Wettbewerb nicht noch weiter zurückzufallen.
Hierfür werden wir uns in der MEDIACC im Bereich der Gesundheitsforschung weiter für Sie einsetzen und sorgen durch die Teilnahme in Normungsausschüssen und im Gespräch mit nationalen und globalen Entscheidern für einen kontinuierlichen Dialog zwischen Forschung, Politik und Wirtschaft. Nur durch diesen Austausch können wir die notwendigen Veränderungen anstoßen und Deutschland als Standort für innovative klinische Forschung stärken.
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